Spareribs

Die Idee zu dem Rezept habe ich vom Blog "Die Umsteiger" (siehe Top Blogs). Die Zubereitung habe ich jedoch etwas verändert.
Im Original werden die Soja-Steaks zweimal ausgewaschen, was mir zu viel Wasser- und Zutaten-Verschwendung ist. Außerdem habe ich die Marinade etwas angepasst. Das Rezept schmeckt aber auch im Original schon klasse. Deshalb habe ich die Spareribs schon gefühlte 1000 mal gemacht.

Zutaten (für 1 Blech):
Ribs:
6 Soja-Steaks
1-2 Schuss Sojasauce
2 EL Tomatenmark
Pfeffer
Wasser

Marinade:
3 EL Tomatenmark
5 EL Ölivenöl
3 EL Löwenzahnhonig
3 EL Sherry
1 Schuss Sojasauce
2 Zehen Knoblauch, gepresst
1 Pr. Salz
1 TL Majoran
1 TL Paprika (edelsüß)
1 TL Tasmanischer Pfeffer
1 TL Pul Biber

Außerdem viel Öl.


Zubereitung:
Ausreichend Wasser in einen Topf geben. Sojasauce, Tomatenmark und Pfeffer einrühren. Die Soja-Steaks in den Topf legen/stellen. Mit soviel Wasser auffüllen, das die Soja-Steaks, wenn sie runter gedrückt werden, komplett bedeckt sind. Alles einmal aufkochen und gut 15 Minuten ziehen lassen. Die Steaks sollten schön weich sein und nicht knorpelig.
Wer mag kann in das Wasser noch weitere Zutaten geben, halte ich aber nicht unbedingt für notwendig, z.B. Rauchsalz, Hefeextrakt, Ketchup, Chili-Pulver od. sonstige Gewürze.

In der Zwischenzeit die Marinade anrühren. Alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut verrühren.

Sobald die Soja-Steaks weich sind, werden diese in einem Sieb über der Spüle ausgedrückt. Die Steaks müssen nicht komplett trocken sein, jedoch sollte nicht zu viel Flüssigkeit enthalten sein, da es beim braten später sehr stark spritzen kann. Ich spare es mir auch, die Steaks auf Küchenpapier auszudrücken.
Die Steaks werden anschließend halbiert, sodass man insgesamt 12 kleine Spareribs erhält. Auf den Längsseiten werden die kleinen Ribs 2-3 mal eingeschnitten, etwa bis zur Mitte.

Anschließend reichlich Öl in eine Pfanne geben, sodass der Boden komplett bedeckt ist. Das Öl ist wichtig, damit die Ribs schön knusprig werden, außerdem sorgt das Fett für Geschmack. Das ist bei Spareribs die aus Tieren gemacht werden nicht anders. Außerdem ist das kein Gericht für jeden Tag!

Die Ribs werden dann von beiden Seiten schön gold-braun gebraten. Dabei bekommen diese außerdem eine kleine Kruste. Die gebratenen Ribs kommen dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Dort werden die Ribs von beiden Seiten mit einem Pinsel mit der Marinade bestrichen.

Anschließend kommt das Blech noch für etwa 10 Minuten bei 180-200°C Umluft in den Ofen. Je nach Bräunung und Kruste auch etwas länger. Dabei kommt es auf den eigenen Geschmack an. Wir mögen die Ribs lieber, wenn sie nicht ganz so knusprig sind.

Bei der Marinade kann man seinem Geschmack freien Lauf lassen. Oftmals haben wir die Marinade auch mit anderen Zutaten ausprobiert. Etwas brauner Zucker verleiht den Ribs eine knusprigere Kruste und etwas mehr Süße. Dazu ein paar Spritzer Balsamico. Für einen rauchigen Geschmack kann die Sojasauce durch Rauchsalz ersetzt werden. Agavendicksaft ersetzt Zucker oder Löwenzahnhonig (der ist übrigens vegan und wird nicht von Bienen produziert!). Fertiggewürzmischungen (z.B. Gyroswürze) bringen andere Geschmacksrichtungen und Variationen.











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